Verschwörung und Religion. Aspekte der Postsäkularität in den franco-belgischen Comics

Nicht erst Dan Brown hat sie erfunden: Verschwörungstheoretische Erzählungen über Religion feiern schon seit den 1990er Jahren Massenerfolge in den französischen und belgischen Comics. Nun sind sie zum ersten Mal wissenschaftlich untersucht worden. Religion als Verkaufsschlager? Vor 25 Jahren hätte man sich das noch nicht träumen lassen. Auch die franco-belgischen Comics schienen eher dem Trend zur Säkularisierung zu folgen, den die Sozialwissenschaften für die modernen Gesellschaften generell diagnostizierten. Seit den 1990ern jedoch rollt eine Welle von Religion durch diese Comics und zwar gerade jene, die für ein breites Publikum zur Unterhaltung produziert werden. Ein großer Teil der erfolgreichsten unter ihnen sind verschwörungstheoretische Erzählungen, gestaltet von Autoren und Zeichnern, die sich zumeist selbst als nicht religiös bezeichnen. Das Buch widmet sich erstmals diesen Comic-Erzählungen von denen etliche übersetzt auch hierzulande erschienen sind in repräsentativen exemplarischen Analysen. Es bietet damit zugleich einen Durchstieg durch die aktuelle Religionswelle und rekonstruiert die Gründe für die Attraktivität verschwörungstheoretischen Erzählens. Interpretiert werden die Ergebnisse im Kontext der Diskussion über die “”Wiederkehr der Religion”” in den modernen säkularisierten Gesellschaften. Auf diese Weise bietet das Buch empirisch fundierte Einsichten in die Profile populär-medial generierter Postsäkularität.

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Nicht erst Dan Brown hat sie erfunden: Verschwörungstheoretische Erzählungen über Religion feiern schon seit den 1990er Jahren Massenerfolge in den französischen und belgischen Comics. Nun sind sie zum ersten Mal wissenschaftlich untersucht worden. Religion als Verkaufsschlager? Vor 25 Jahren hätte man sich das noch nicht träumen lassen. Auch die franco-belgischen Comics schienen eher dem Trend zur Säkularisierung zu folgen, den die Sozialwissenschaften für die modernen Gesellschaften generell diagnostizierten. Seit den 1990ern jedoch rollt eine Welle von Religion durch diese Comics und zwar gerade jene, die für ein breites Publikum zur Unterhaltung produziert werden. Ein großer Teil der erfolgreichsten unter ihnen sind verschwörungstheoretische Erzählungen, gestaltet von Autoren und Zeichnern, die sich zumeist selbst als nicht religiös bezeichnen. Das Buch widmet sich erstmals diesen Comic-Erzählungen von denen etliche übersetzt auch hierzulande erschienen sind in repräsentativen exemplarischen Analysen. Es bietet damit zugleich einen Durchstieg durch die aktuelle Religionswelle und rekonstruiert die Gründe für die Attraktivität verschwörungstheoretischen Erzählens. Interpretiert werden die Ergebnisse im Kontext der Diskussion über die “”Wiederkehr der Religion”” in den modernen säkularisierten Gesellschaften. Auf diese Weise bietet das Buch empirisch fundierte Einsichten in die Profile populär-medial generierter Postsäkularität.

Specification: Verschwörung und Religion. Aspekte der Postsäkularität in den franco-belgischen Comics

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